VP-Geiger: „Klagenfurt braucht die größte Spielplatzoffensive und Platz für Kinder und Jugendliche“

Die aktuelle Diskussion rund um die Schulöffnungen zeigt vor allem eines: Kinder gehören zu den Leidtragenden der Pandemie – und sie sind meist ungesehen. In einer Zeit in der soziale Kontakte Mangelware sind und echte menschliche Interaktion nur eingeschränkt möglich ist, finden sich zahlreiche Familien im Zwiespalt zwischen der Eindämmung der Pandemie und den Bedürfnissen ihrer Kinder wieder. Der tägliche Spaziergang wird irgendwann langweilig – deswegen braucht es gerade jetzt für Kinder adäquat eingerichtete Orte im Stadtgebiet, die ihnen eine kleine Verschnaufpause von dieser anstrengenden Zeit bieten können.



Klagenfurt soll noch kinderfreundlicher werden

Es ist uns ein besonderes Anliegen, Klagenfurt kinder- und familienfreundlicher zu gestalten – auch abseits der aktuellen Krise. Eine lebenswerte Stadt braucht Räume, in denen sich Kinder mit ihren Eltern angstfrei und entspannt bewegen und ihre Freizeit gestalten können. Dazu bedarf es eines neuen Konzeptes für die Klagenfurter Spielplätze, das über das Aufstellen von Schaukeln und Rutschen hinaus geht. Zahlreiche Studien zeigen, dass Kinder vor allem auch spielerisch lernen – was liegt also näher, als diesen Umstand auch im neuen Spielplatzkonzept zu berücksichtigen?


„Update“ für städtische Spielplätze: Mehr Kreativität und spielerisches Lernen

In dieser Zeit, wo das tägliche frische Luft schnappen wichtiger ist, als jemals zuvor, werden auch die Spielplätze der Stadt stark frequentiert. Neue Spielplätze, die neben einer ordentlichen Portion Spaß auch noch die Möglichkeit bieten, neue Fähigkeiten zu erlernen und die Kreativität der Kinder zu fördern, kommen jetzt gerade zur richtigen Zeit. Wir setzen uns daher für ein „Update“ der Klagenfurter Spielplätze ein, dass all diese Bedürfnisse berücksichtigt.


Konsumfreie Zonen, mehr Platz für Jugendliche

Natürlich dürfen auch die Jugendlichen nicht vergessen werden. Die Parks der Stadt brauchen vor allem für sie mehr Raum und Plätze, an denen sie sich ungezwungen aufhalten und bewegen, etwa Volleyball spielen oder skaten können. Für Familien ist es unabdingbar, dass konsumfreie Zonen in den Parks erhalten bleiben, an denen sie, gerade in dieser fordernden Zeit, verschnaufen und entspannen können. So gewinnen wir Lebensqualität auf allen Ebenen.