Volkspartei übernimmt in Zeiten der Krise Verantwortung in Schlüsselressort





„Die Krise und ihre Folgen erfordern jetzt einen Schulterschluss über Parteigrenzen hinweg. Und: Wir wollen besonders in schwierigen Zeiten Verantwortung übernehmen“, so fasst Dr. Julia Löschnig, Clubobfrau und gf. Stadtparteiobfrau der Klagenfurter ÖVP das Arbeitsübereinkommen zusammen, auf das sich die ÖVP, das Team Kärnten und SPÖ geeinigt haben. „Der designierte Stadtrat Max Habenicht steht exemplarisch für die Expertise und Wirtschaftskompetenz der Klagenfurter ÖVP, die wir insbesondere in den Ressorts Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing einbringen werden.“


Gemeinsames Ziel aller gewählten Parteien und Personen müsse es sein, die besten Ideen für den Weg der Landeshauptstadt aus der durch COVID-19 verursachten Gesundheits- und Wirtschaftskrise zu finden.


„Als Unternehmer sehe ich unsere Landeshauptstadt als Arbeits- und natürlich auch als Lebensraum. Unternehmer sein bedeutet auch, innovativ zu sein und Lösungen zu finden. Für Klagenfurt bedeutet das ein modernes Ansiedelungs-und Leerflächenmanagement, ein Stadtmarketing, das auch die Vermarktung als Universitäts- und Wirtschaftsstandort einschließt und vor allem eine Entbürokratisierungs- und Deregulierungsoffensive. Die Stadt muss sich als Servicestelle für Bürgerinnen und Bürger, aber vor allem auch für Unternehmerinnen und Unternehmer verstehen“, sagt Habenicht.


Das umfasse eine Technologieoffensive in der Verwaltung und im Bürgerservice, sowie eine Initiative zur Einführung smarter Technologien, vor allem im Wirtschafts- und Tourismusbereich.


„Die Technologien – beispielsweise flächendeckendes W-LAN in der Innenstadt und in allen Parks – sind nur ein erster Schritt. Die Krise hat uns aufgezeigt, dass sich unser Arbeitsleben massiv verändern wird. Das bedeutet auch, dass wir uns dem als Arbeitsstadt anpassen müssen, mit attraktiven Angeboten für Co-Working-Plätze oder geteilte Arbeitsplätze für Start Up- und Kleinunternehmer und einem mutigen Zugang zu elektrischer Mobilität effizienterer Verkehrsinfrastruktur,“ fügt Löschnig hinzu.


Die ÖVP werde gemeinsam mit den Arbeitspartnern Team Kärnten und SPÖ an einem Strang ziehen, dabei aber einen kritischen Blick wahren. Dort wo es um eine Politik des Geldverteilens und der Fürstengaben geht, werden man nicht zustimmen.


Alle geplanten Maßnahmen und Vorhaben seien unter den Aspekten der Finanzierbarkeit, der Nachhaltigkeit und Treffsicherheit zu prüfen. In diesen Punkten versteht sich die ÖVP durchaus als Kontrollinstanz.


„Diese Krise und ihre Folgen werden sich von uns allen hier nur gemeinsam bewältigen lassen. Das ist eine große Chance. Denn in den Arbeitsgesprächen der letzten Woche habe ich auch viele positive Dinge erlebt: gute Ideen für Klagenfurt über Parteigrenzen hinweg, gegenseitige persönliche und inhaltliche Wertschätzung und nicht zuletzt auch viel persönlichen Einsatz dabei, die Zukunft dieser Stadt mitzugestalten“, sagt Löschnig.